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Geschichte des Bieres

Der erste Gerstensaft wurde um 400 v.Chr. im Zweistromland erfunden und zubereitet. Aus Quellen geht hervor, dass ein einem Topf ein Stückchen Brot in Wasser eingeweicht wurde. Dieses wurde vermutlich einfach vergessen. Jedoch fing das Brot an, zu gären und es entstand ein schaumiger, berauschender Brei. Als man die Wirkung dessen entdeckte, wurde versucht, diesen Brei für medizinische Zwecke erneut herzustellen. Mit den Jahrhunderten entwickelte sich die Braukunst, und so verfügten bereits die Babylonier über 20 verschiedene Biersorten. Der geschätzte Gerstensaft verbreitete sich auch in Europa. Die älteste, noch betriebene Brauerei ist das Kloster Weihenstephan. Die Mönche erkannten die Vorteile des Bieres; war es doch gerade in der Fastenzeit ein willkommenes nährstoffreiches Getränk. Natürlich geht dem voraus, dass man nun auch Hopfen anbaute. Dies geschah, bereits urkundlich erwähnt, seit 859 n.Chr. in Böhmen/Tschechien. Von da ab verbreitete sich Hopfen auch in andere Gebiete, z.B. nach England. Nach dem 30- Jährigen Krieg nahm die Bierproduktion durch die starke Zerstörung des Hopfenanbaus ab. Ein großer Aufschwung erfolgte wiederrum in der Zeit der Industrialisierung durch die Erfindung von Dampf- und Kühlmaschinen. Zu guter Letzt seien Namen wie Jean de Clerk erwähnt, der 1948 das Standartwerk über das moderne Brauen veröffentlichte und Michael Jackson, nicht der Sänger, sondern ein englischer Journalist, welcher gegen 1970 das öffentliche Interesse für Bier und Whisky erweckte und darüber schrieb. Er hat wohl mehr Brauereien besucht, als je ein anderer und ist für seine Hilfe bei der Wiederentdeckung älterer Biesorten bekannt. Genug jetzt, nun sind Sie aber dran, die "Geschichte" weiterzuschreiben!
 

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