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Roggenmalz

Das Roggenmalz wird wie alle anderen Malze auch durch den Prozess der Mälzung gewonnen. Dabei wird der Roggen in Wasser eingeweicht und gewartet, bis das Getreide keimt. Dann wird beim nächsten Schritt in der Produktion des Roggenmalzes nach fünf bis sieben Tagen die Keimung durch schonendes Trocknen beendet. Diesen Prozess nennt man dann Darren. bevor das Roggenmalz dann eingesetzt werden kann, muss es geschrotet werden. Das Roggenmalz wird hauptsächlich beim Brauen von Roggenbier eingesetzt. Da das Roggenbier aktuell nicht sehr weit verbreitet ist, nimmt das Roggenmalz in der Produktpalette der verschiedenen Malzsorten auch nur eine untergeordnete Rolle ein. Neben der Verwendung beim Bierbrauen wird das Roggenmalz häufig beim Backen eingesetzt. So wird zum Beispiel beim Backen von Malzbrötchen dem Teig Roggenmalz zugegeben. Typisch ist, wie beim Bier, auch bei den Brötchen die sehr dunkle Farbe die das Roggenmalz dem Teig verleiht. Weil man mit Roggen auch sehr gut Backen kann wurde in Deutschland auch zeitweise die Produktion von Roggenmalz zum Brauen von Roggenbier verboten. In Kriegs- oder Dürrezeiten, als das Getreide knapp war, durfte kein Roggenmalz für die Brauereien produziert werden, weil der Roggen für das Brotbacken gebraucht wurde.

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