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Altbier

Altbier, welches oft auch einfach nur „Alt“ genannt wird, ist eher dunkel und obergärig. Am häufigsten wir Altbier in Düsseldorf und Niederrhein getrunken. Bis in das späte 19. Jahrhundert war Altbier im angrenzenden Niedersachsen und in Westfalen die einzige Biersorte. Altbier wird wegen der obergärigen Hefe so genannt. „Altus“ bedeutet auf lateinisch „hoch“ oder auch „ober“. Dass Altbier so dunkel ist, kommt von dem hohen Anteil an dunklem Darrmalz. -Malz existiert in mehreren Helligkeitsstufen von hell („Pilsner Malz“) bis dunkel („Farbmalz“). Ein weiterer Unterschied zwischen Altbier und untergärigem Bier ist die Temperatur beim Gärprozess, die beim Altbier viel höher ist. Das rührt daher, dass zum Zeitpunkt der Entwicklung dieses Bieres noch keine technischen Mittel vorhanden waren, um das Bier zu kühlen. Altbier ist keine regional geschützte Lebensmittelbezeichnung (Das ebenfalls obergärige Kölsch jedoch schon) und kann daher auch außerhalb von Düsseldorf erzeugt werden. Das bekannteste Altbier Deutschlands wird in der Brauerei Diebels hergestellt, die älteste Brauerei, die Altbier herstellt, ist die Bolten-Brauerei aus Korschenbroich bei Neuss. Durch Auswanderer aus Deutschland verbreitete sich das Altbier über die ganze Welt. Ein Altbier welches außerhalb von Deutschland gebraut wird, nämlich in Brasilien, ist das „Pale-Ale“, von der Eisenbahnbrauerei in Blumenau.

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