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Exportbier

Das Exportbier ist ein untergäriges Bier. Der Name Exportbier entwickelte sich, weil das Exportbier im Vergleich zum obergärigen Bier länger haltbar ist. Dadurch konnte das Exportbier früher besser in andere Orte transportiert werden, ohne Qualität zu verlieren. Um Transportkosten zu sparen wurde das Exportbier stärker gebraut und erst am Bestimmungsort wurde es dann mit Wasser zum Verzehr verdünnt. Da viele Biertrinker dann aber den stärkeren Geschmack und den höheren Alkoholgehalt des Bieres lecker fanden, wurde das Exportbier auch für den heimischen Markt produziert. Das Exportbier hat eine Stammwürze von 12-14% und einen Alkoholgehalt von etwa 5%. Auf dem deutschen Markt ist die Bedeutung des Exportbieres deutlich zurückgegangen, das Ausland bietet weiterhin einen Absatzmarkt. Das Exportbier gibt es in drei klassischen Varianten: Dortmunder, Münchener und Wiener Export. Das Dortmunder Exportbier hat eine goldgelbe Farbe und hat einen kräftig-malzigen Geschmack. Das Münchener Exportbier ist im Vergleich deutlich dunkler, weil es mit dunklem Münchener Malz gebraut wird. Das Wiener Exportbier liegt farblich zwischen Dortmunder und Münchener Export, ist aber heute kaum noch zu finden.

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