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Schroten

Schroten ist eine mechanische Verarbeitung von Körnern, um sie kleiner zu machen. Früher wurde aber als Schrot auch eine edelmetallhaltige Münze bezeichnet, was eigentlich nicht mit dem Begriff „Schroten“ in Verbindung steht. Beim Schroten werden Mahlgüter, meist Getreide, zerkleinert. Zum Schroten wird im Normalfall ein Walzenstuhl verwendet. Gequetscht und gemahlen wird mit einer Schrotmühle. Wichtig beim Schroten ist es, dass die Granulation der Schrote durch die Einstellung bei der Zerkleinerung und/oder Siebung im Plansichter gesteuert werden kann. Daraus folgt, dass durch das Schroten, je nachdem, für welchen Verwendungszweck das Produkt gedacht ist, in ihrer Grobheit unterschiedliche Schrote zum Einsatz kommen. Sind die Schrote gröber müssen sie bäckerisch intensiver bearbeitet werden, um eine optimale Quellung der Schalenteilchen zu erreichen. Darauf muss beim Schroten unbedingt geachtet werden, da es eine Voraussetzung für eine saftige und lockere Krume ist. Früher war das Schrot, das beim Schroten entstand einfach nur ein Nebenprodukt, mit welchem man Brei erzeugte, heute ist das Ergebnis vom Schroten aber eine wichtige Backzutat und ein Futtermittel. Bäckt man mit Schrot, unterscheidet man zwischen Backschrot und Vollkornschrot. Bei Backschrot wird um zu Schroten zuvor der Keimling entfernt.

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