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Hopfendolden

Die Hopfendolden entstehen, nachdem der Hopfen geblüht hat. Dieser Vorgang heißt Ausdoldung. Die Blüten entwickeln sich langsam zu Hopfendolden, welche ca. zwei bis drei Wochen nach der Blüte gepflückt werden können. Genauer gesagt entwickeln sich die Spindeln aus den Blütenstandsachsen, die Deckblätter aus den Nebenblätter, die Vorblätter aus den Hoch- und Tragblättern. Besonders hochwertigen Hopfen erkennt man an einer dünnen Spindel, welche eng gewellt ist. Daran folgt ein glatter Stiel.  An rund 12 Stellen findet man nun die Vor- und Deckblätter. Die Vorblätter sind vorne abgerundet und sind sogenannte "Flugblätter". Sie besitzen viele Lupulindrüsen, vor allem am unteren Ende des Blattes. Die Deckblätter hingegen haben eine Schutzfunktion und nur wenige Lupulindrüsen. In den Lupulindrüsen wird Xanthohumol produziert. Diesem wird eine hohe anti-krebserregende Wirkung zugesprochen. Außerdem enthält es eine mehr antioxidative Eigenschaften als zum Beispiel das Vitamin E oder Genistein.
 

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