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Bierdeckel

Der Bierdeckel dient als Untersetzer für Biergläser oder -krüge. Er soll das Kondenswasser, das sich außen am Bierglas bildet und bei Anheben des Glases heruntertropft, aufsaugen. Ein Bierdeckel ist gewöhnlich aus Pappe, ist 1,2-1,5mm dick und wiegt 5-10g. Von der Tischbedienung wird auf dem Bierdeckel notiert, was der Gast für die Getränke zu zahlen hat. Von den verschiedenen Bieranbieter werden die Bierdeckel zu Werbezwecken genutzt, Vorder- und teilweise auch Rückseite sind mit Firmenlogo und Werbeslogan bedruckt. Die Werbung auf den Bierdeckeln hat dazu geführt, dass diese zu Sammlerobjekten geworden sind. So gibt es mittlerweile Vereine für Bierdeckel-Sammler. Bierdeckel werden aber auch anderweitig verwendet. Kinder nutzen sie, um sie zu Bierdeckel-Pyramiden aufzustapeln, Erwachsene nutzen die Bierdeckel-Rückseite für wichtige Notizen. Der Bierdeckel hat vor etwa 100 Jahren die so genannten Bierfilze abgelöst, da diese mehrfach verwendet und zwischendurch nur getrocknet wurden und deshalb sehr unhygienisch waren. Als Erfinder des Bierdeckels gilt der Dresdener Robert Sputh, der sich bereits um 1880 die Herstellung der Holzfilsplatten patentieren lies.

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