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Bierhonig

Jeder Sumerer und Babyloner gestand sich täglich ein Maß Bierhonig zu. Da Bier zu den Grundnahrungsmitteln zählte, war das nichts Ungewöhnliches. Es gab aber noch nicht das eher bittere Bier, das wir heute kennen, sondern eine Vorstufe des Bieres. Diese Vorstufe war der Bierhonig. Bierhonig war ein eingedicktes sehr zuckerhaltiges und daher sehr süßes Malzextrakt. Nicht nur jeder babylonische und sumerische Mann trank zur damaligen Zeit jeden Tag ein Maß Bier, sondern auch Frauen und Kinder. Frauen und Kinder tranken zwar weniger Bierhonig, als Männer, aber sie tranken ihn auch jeden Tag. Bierhonig wurde nicht nur getrunken, man verwendete ihn auch gerne in der Küche sehr oft als Süßungsmittel. Um diesen Bierhonig herzustellen wurde von den Babyloniern und den Sumerern kein Hopfen für das Brauern verwendet. Daraus folgt, dass Bierhonig nicht im Geringsten bitter war. Der Alkoholgehalt von Bierhonig war auch viel geringer, als bei unserem heutigen Bier. Sumerischer und babylonischer Bierhonig, der damals das Alltagsbier darstellte, war wie ein dünnes, leicht alkoholisiertes Malzbier, das wir heute kennen. Bierhonig lässt sich also in keinem Fall mit einem heutigen Bier, zum Beispiel von der Brauart „Pilsener“, zu vergleichen.

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