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Französisches Ale 20 Liter

Dieses Französisches Ale Rezept ergibt ein Bier mit goldenem Schimmer und einem besonderen fruchtig-spritzigem Geschmack. Dabei hat es einen Alkoholgehalt, der sich nicht verstecken muss und macht das Bier zu einem passenden Getränk für einen schönen Abend.

Hier findest Du alle Infos und Brauschritte, die Du für Dein Französisches Ale brauchst. Du bist erfahrener Hobbybrauer und brauchst keine Schritt-für-Schritt-Anleitung? Dann springe gleich zur Kurzfassung im letzten Abschnitt.

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Französisches Ale Rezept: Eine ausführliche Anleitung

Du brauchst:

 

So braust Du Dein eigenes Französisches Ale: Stelle alles bereit und reinige alle Utensilien, damit sie sauber und keimfrei sind. Komplettsets, Zutaten, Reinigungsmittel und mehr Brauzubehör findest Du im Shop. Ist alles vorbereitet, beginnst Du das Maischen. Dabei löst sich Zucker aus dem Malz. Später vergärt er zu Alkohol. Zuerst bringst Du 21 Liter Wasser auf 73 °C. Stelle die Herdplatte aus und gib das Malz ins Wasser. Rühre gut um, damit der Sud nicht klumpt oder anbrennt. Lasse die Temperatur auf 68 °C fallen und halte sie dort für 720 Minuten. Die eigenen Enzyme des Malzes lösen nun den Zucker heraus. Dann folgt das Abmaischen bei 63 °C. Lasse die Würze jetzt auf 20 °C abkühlen. Gieße vor dem Läutern und Filtern 8 Liter Wasser als Nachguss in die Würze.

Hast Du Treber und Würze getrennt, folgt das Hopfenkochen für das charakteristische Hopfenaroma. Beim Hopfenkochen wird das Bier haltbar gemacht, denn die übrigen Eiweiße und Enzyme werden dabei zerstört. Koche die Würze mit dem Hopfen insgesamt 80 Minuten. Um ein differenziertes Hopfenaroma zu erhalten, teile Deine Kochzeiten gewissenhaft ein und koche den Hopfen in der Würze unterschiedlich lang. Gib dafür die Hopfenportionen die angegebene Zeit vor Ende der Kochzeit in die Würze:

38 g Brewers Gold, 5 % alpha-Säure, 55 min

57 g Strisselspalt, 1,8 % alpha-Säure, 5 min

57 g Strisselspalt, 1,8 % alpha-Säure, nach dem Kochen hinzugeben

Nach dem herausfiltern des Hopfens ist die Hefe an der Reihe. Hast Du die Hefe vorbereitet, gibst Du sie einfach in die Würze. Wie Du die Hefe startest, erfährst Du aus den Herstellerangaben auf der Verpackung. Sie verraten Dir auch, welche Temperatur die Würze haben sollte, wenn Du die Hefe hinzugibst.

Jetzt braucht Dein Französisches Ale 8 bis 10 Tage Ruhe. Die Hefe arbeitet nun und vergärt den Zucker zu Alkohol. Lagere Dein Bier bei der Temperatur, die der Hersteller der Hefe empfiehlt. Bei obergäriger Hefe liegt die Gärtemperatur zwischen 18 und 24 °C. Nach 4 bis 5 Tagen gibst Du 19 g Strisselspalt, 6 g Cascade als Stopfhopfen und 1 g Ascorbinsäure in den Gärbehälter.

Ist die Gärung abgeschlossen, probiere einen ersten Schluck. Denn nun hast Du noch eine letzte Gelegenheit, den Geschmack Deines Französischen Ales zu beeinflussen. Fülle Dein Bier dann in Flaschen ab und würze bei Bedarf mit insgesamt 150 bis 200 g Trockenmalz oder Malzextrakt nach. Verschließe die Flaschen und lass Dein Bier nun 2 Monate reifen. In dieser Zeit gärt der Zucker nach und karbonisiert.

Französisches Ale Rezept – Die Kurzfassung

  • 3,7 kg Pale Ale Malz
  • 830 g helles Weizenmalz
  • 230 g Cara Amber
  • 110 g Spitzmalz
  • 177 g Hopfen
  • Ascorbinsäure
  • Hauptguss: 21 Liter Wasser
  • Nachguss: 8 Liter Wasser
  • Obergärige Flüssighefe 50 ml oder
  • Obergärige Trockenhefe 12 g (je nach Sorte)

 

Maische-Schema

  • Einmaischen: bei 73 °C
  • Maltoserast: 720 min bei 68 °C
  • Abmaischen: bei 63 °C

 

Die Würze nun mit 8 Litern Nachguss abläutern und filtern.

Würze auf ca. 20 °C abkühlen.

 

Hopfenzugabe

 

Hefe

Die Hefe wird nach dem Abkühlen der Würze zugegeben.

Je nach Angaben des Herstellers anwenden. Achte vor allem auf die richtige Würzetemperatur.

 

Hauptgärung

Die Hauptgärung sollte zwischen 8 und 10 Tagen liegen. Beachte die Gärtemperaturen.

  • Obergärig: 18 - 24 °C

 

Nachwürzen und Abfüllen

150 - 200 g Trockenmalz / Malzextrakt für die Flaschengärung.

Stammwürzegehalt: ca. 15 %

Reifezeit: 2 Monate

Tipp für Dein eigenes Französisches Ale Rezept

Du würdest gern etwas anderes ausprobieren? Zum Beispiel andere Mengen brauen oder den Alkoholgehalt anpassen? Dieses Rezept für Französisches Ale kannst Du nach Deinem Geschmack variieren. Einige Anregungen dazu findest Du bei Maischemalzundmehr. Viel Spaß beim Stöbern!

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