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Kellerbier 20 Liter

Kellerbier Rezept 20 Liter

Braue doch mal ein Kellerbier. Es ist unkompliziert, süffig und passt zum gemütlichen Serienmarathon wie zum geselligen Abend mit Freunden. Das Kellerbier geht immer.

Hier findest Du alle Infos und Brauschritte, die Du für Dein Kellerbier brauchst. Du bist erfahrener Hobbybrauer und brauchst keine Schritt-für-Schritt-Anleitung? Dann springe gleich zur Kurzfassung im letzten Abschnitt.

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Kellerbier Rezept: Eine ausführliche Anleitung

Du brauchst:

 

So braust Du Dein eigenes Kellerbier: Stelle Utensilien sauber und keimfrei bereit. Auch wenn Du sie sauber aus dem Schrank holst, desinfiziere sie noch einmal gründlich. Komplettsets, Zutaten, Reinigungsmittel und mehr Brauzubehör findest Du im Shop. Ist alles vorbereitet, beginnst Du das Maischen. Dabei löst sich Zucker aus dem Malz. Aus dem Malzzucker wird später der Alkohol. Zuerst bringst Du 25 Liter Wasser auf 63 °C. Stelle die Herdplatte aus und gib das Malz ins Wasser. Rühre gut um, damit der Sud nicht klumpt oder anbrennt. Belasse die Temperatur bei 63 °C. Halte die Temperatur dort 40 Minuten lang. Die eigenen Enzyme des Malzes lösen nun den Zucker heraus. Löse eine weitere Verzuckerung aus, indem Du die Maische auf 73 °C aufheizt und sie dort 20 Minuten rasten lässt. Dann folgt das Abmaischen bei 78 °C. Lasse die Würze jetzt auf 20 °C abkühlen. Gieße vor dem Läutern und Filtern 7 Liter Wasser als Nachguss in die Würze.

Hast Du Treber und Würze getrennt, folgt das Hopfenkochen. Die Hitze zerstört die restlichen Malzenzyme und Eiweißverbindungen. Das Bier wird dadurch haltbar und bekommt sein Hopfenaroma. Die Würze sollte wallend in Bewegung sein, dann ist die Kochtemperatur ideal. Koche die Würze mit dem Hopfen insgesamt 90 Minuten. Um ein differenziertes Hopfenaroma zu erhalten, teile Deine Kochzeiten gewissenhaft ein und koche den Hopfen in der Würze unterschiedlich lang. Koche die Würze 20 Minuten lang ohne Hopfen. Füge dann, 70 Minuten vor Ende der Kochzeit, 14 g des Hopfens hinzu. Gib 5 Minuten vor Ende der Kochzeit die restlichen 10 g dazu.

Nun ist die Hefe an der Reihe. Hast Du die Hefe vorbereitet, gibst Du sie einfach in die Würze. Wie Du die Hefe startest, entnimmst Du den Herstellerangaben auf der Verpackung. Sie verraten Dir auch, welche Temperatur die Würze haben sollte, wenn Du die Hefe hinzugibst.

Jetzt braucht Dein Kellerbier 8 bis 10 Tage Ruhe. Die Hefe arbeitet nun und vergärt den Zucker zu Alkohol. Lagere Dein Bier bei der Temperatur, die der Hersteller der Hefe empfiehlt. Bei obergäriger Hefe liegt die Gärtemperatur zwischen 18 und 24 °C.

Ist die Gärung abgeschlossen, probiere einen ersten Schluck. Denn nun hast Du noch eine letzte Gelegenheit, den Geschmack Deines Kellerbiers zu beeinflussen. Fülle Dein Bier in Flaschen ab und würze bei Bedarf mit insgesamt 150 bis 200 g Trockenmalz oder Malzextrakt nach. Verschließe die Flaschen und lass Dein Bier nun 6 bis 8 Wochen reifen. In dieser Zeit gärt der Zucker nach und karbonisiert.

Kellerbier Rezept – Die Kurzfassung

 

Maische-Schema

  • Einmaischen: bei 63 °C
  • Maltoserast: 40 min bei 63 °C
  • Verzuckerungsrast: 20 min bei 73 °C
  • Abmaischen: bei 78 °C

 

Die Würze nun mit 7 Litern Nachguss abläutern und filtern.

Würze auf ca. 20 °C abkühlen.

 

Hopfenzugabe

  • Würze 90 Minuten lang wallend kochen
  • 20 g Herkules, 17,8 % alpha-Säure, 70 min
  • 16 g Herkules, 17,8 % alpha-Säure, 5 min

 

Hefe

Die Hefe wird nach dem Abkühlen der Würze zugegeben.

Je nach Angaben des Herstellers anwenden. Achte vor allem auf die richtige Würzetemperatur.

Hauptgärung

Die Hauptgärung sollte zwischen 8 und 10 Tagen liegen. Beachte die Gärtemperaturen.

  • Obergärig: 18 - 24 °C

 

Nachwürzen und Abfüllen

    150 - 200 g Trockenmalz / Malzextrakt für die Flaschengärung.

Stammwürzegehalt: ca. 12 %

Reifezeit: 6 bis 8 Wochen

Tipp für Dein eigenes Kellerbier Rezept

Du würdest gern etwas anderes ausprobieren? Zum Beispiel andere Mengen brauen oder den Alkoholgehalt anpassen? Dieses Rezept für Kellerbier kannst Du nach Deinem Geschmack variieren. Einige Anregungen dazu findest Du bei Maischemalzundmehr. Viel Spaß beim Stöbern!

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